Der Ausdruck “stop loss” beschreibt eine Funktion auf dem Forex, die dafür sorgt, nicht zu große Verluste zu machen. Der Handel wird bei einem bestimmten Preis geschlossen, bevor der Verlust ein gefährliches Ausmaß annehmen kann. Der “stop loss” ist ein praktisches und wichtiges Handelsinstrument des Forex. Nur auf diese Weise können wir unser Kapital vor übermäßigen Verlusten schützen. Denn nicht immer laufen die Geschäfte so, wie wir uns das anfangs vorgestellt hatten.
Diese Option zu wählen, das heißt, den “stop loss” auf richtige Weise auf das Geschäft abzustimmen, ist eine der wichtigsten Dinge beim Handel. Nicht alle Trader wissen jedoch über dessen Wichtigkeit Bescheid. Viele glauben, dass ihre Verluste auf eine momentane Krise des Marktes zurückzuführen sind und dass sich früher oder später die Wogen glätten werden. Sie leben in der Hoffnung, der Markt würde nach einem Tiefpunkt einen Höchstpunkt erreichen. Das eingesetzte Kapital würde somit kein Verlust bleiben, sondern sich rasch in Gewinn verwandeln. Der Forex bietet eine beschränkte Verlusthöhe, doch unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten.
Solche Situation sind dem Forex bestimmt nicht fremd. Man sollte sich aber beim Devisenhandel generell nicht auf vergangene Entwicklungen verlassen. Denn die Bewegungen der Devisen sind stark von den politischen und sozialen Entscheidungen eines Landes abhängig und können daher nie dagewesene Schwankungen zeigen.
Das Resultat einer solchen Hoffnung endet nicht selten in einem stillstehenden Kapital, dessen Dauer man nicht berechnen kann. Auf der anderen Seite ist aber auch nicht sicher, ob der Markt wirklich diese Tendenz einschlägt. Der Devisenhandel ist und bleibt ein reines Berechnungsgeschäft. Genau aus diesem Grund entstand das Bedürfnis, einen Option einzuführen, die das Kapital rechtzeitig vor Verlusten schützt. Sobald man ein Geschäft eröffnet, sollte man den “stop loss” betätigen. Auf diese Weise ist sich der Trader bereits vorher im Klaren über den maximales Verlust, den er beim Handel erleiden könnte.
Wie bereits erwähnt, sind Geschäfte auf dem Forex nur bis zu einem gewissen Grad berechenbar. Man kann noch so vorbereitet und kompetent in den Handel einsteigen und trotzdem riskieren, mit übermäßigen Verlusten zu schließen. Ganz besonders Anfänger sollten nicht den Fehler begehen, blinde Investitionen zu machen. Schon im Vorhinein die Wichtigkeit des “stop loss” zu kennen, kann Tradern so manche Gefahren und Sorgen ersparen.
Es gibt nur einen einzigen Bereich, in dem der “stop loss” nicht unbedingt angewendet werden muss. Dabei sind Langzeitinvestitionen gemeint. Bei alle anderen Geschäfte, also Kurzzeitinvestitionen oder auch “short tradings”, ist es absolut ratsam, auf diese Option zurückzugreifen.



Geld spielt im Forex selbstverständlich eine ganz große Rolle und zwar in den jeweiligen Währungen. Eine grobe Unterteilung findet in die so genannten Majors und Minors statt, wobei die Majors für die großen Währungen, wie der US-Dollar (USD), der Euro (EUR), der Schweizer Franke (CHF), das Pfund Sterling (GBP), der Japanische Yen (JPY), der Kanadische Dollar (CAD) und der Australische Dollar (AUD)stehen. Diese Major Currencies beinhalten ca. 90% des Handelsvolumens. Das erklärt sich daraus, da sie auch die Währungen der wirtschaftlich stärksten Nationen sind. Auf ihnen lastet der eigentliche Devisenmarkt und diese Währungen sorgen auch für den tagtäglichen enormen Umsatz im Forex Markt. Besonders der US-Dollar gilt als die Welthauptwährung, beinhaltet ca. 50% des Volumens auf dem Forex und ist somit auch das Maß, um andere Währungen zu messen, daher werden auch alle Währungen in US-Dollar angegeben. Seine Wichtigkeit zeigt auch die Tatsache, dass auch nahezu alle Rohstoffe und Metalle, wie auch Gold und Erdöl, in Dollar nominiert werden und somit in starker Wechselwirkung stehen. Den bisherigen tiefsten Stand hatte der Dollar am 15. Juli 2008, als er bei einem Kurs von 1,6037 Dollar, die man für einen Euro bekam, war. Der bisherige höchste Stand des US-Dollars war am 26. Oktober 2000 mit einem Kurs von 0,8252 Dollar. Das Gegengewicht zum Dollar ist der Euro, der zur Zeit in 16 europäischen Ländern vertreten ist. Bereits 1999 wurde er für bargeldlose Transaktionen eingeführt, konnte also auch im Forex benutzt werden. Offiziell konnte man dann ab 2002 bar bezahlen. Ungefähr 25 Prozent der Transaktionen am Devisenmarkt betreffen den Euro und machen ihn somit zur zweitwichtigsten Währung direkt nach dem US-Dollar. Beeinflusst ist der Euro durch die ungleichen Verhältnisse innerhalb der europäischen Länder, deren Arbeitslosenquote und der Regierungen, die nicht alle gleichmäßig reformwillig sind. Da aber noch andere Länder den Euro einführen werden, wird seine Präsenz zunehmend gestärkt werden. Nach dem US-Dollar und dem Euro ist der japanische Yen die drittmeist gehandelte Währung. Sie gilt jedoch als recht anfällig für Schwankungen besonders durch den Nikkei Index und die Entwicklung des japanischen Immobilienmarkts. Besonders im Zusammenhang mit dem Euro und dem US-Dollar ist das Britische Pfund eine wichtige Währung, die zudem auch bis zum 2. Weltkrieg als weltweite Referenzwährung galt. Außerdem ist noch der Schweizer Franke relevant und auch sowohl der Australische Dollar, als auch der Kanadische Dollar sind in den Devisenmärkten beim Forex Handel noch recht häufig anzutreffen.
In den Forex zu investieren kann eine wunderbare Möglichkeit sein, um sich der Finanzwelt und dem Börsengeschehen zu nähern. Dazu werden nicht unbedingt große Summen Geld benötigt. Sollten die Dinge schief laufen, ist der Verlust begrenzt, da man bereits mit kleinen Beträgen in den Handel einsteigen kann.
Der FX Market ist auch als Forex Markt oder Foreign Exchange bekannt. Dadurch, dass dieser Marktplatz des Devisenhandels auch zunehmend für private Anleger interessant geworden ist, ist Forex Trading mittlerweile in aller Munde. Viele Anleger schätzen die vielen Vorteile dieses Handels, so dass nicht mehr nur Banken und große Firmen und Konzerne auf diesem Marktplatz anzutreffen sind. Und dank des Internets kann man sie dort auch 24 Stunden am Tag antreffen, da der Handel weltweit und rund um die Uhr betrieben werden kann. Der Zugang zum Markplatz geschieht über die speziellen Forex Plattformen im Internet. Über einen Forex Broker kann ein Zugang hergestellt werden. Für welchen Broker man sich entscheidet, ist immer etwas schwierig, da man vor der Entscheidung alle Angebote genau abwägen sollte. Das Engagement des Brokers sollte sich nicht nur auf die Unterstützung des Handels, sondern auch auf die Förderung des Kunden beziehen. Dass Forex Trading nun mehr auch für Kleinanleger interessant wurde, liegt auch daran, dass es inzwischen das Forex Mini Trading gibt. Hier wird eine bestimmte Margin festgesetzt und meist beträgt sie ca. 1000 US-Dollar. Allerdings können mit dieser Margin dann sogar Währungen in Höhe von 100.000 US-Dollar gehandelt werden. Nicht zu vergessen ist auch, dass beim Forex Markt besonders für private Anleger die Chance einen weit höheren Gewinn zu erzielen größer ist, als dies beispielsweise bei den Aktien- oder auch den Anleihemärkten möglich wäre. Und sogar die Verluste bleiben beim Forex Handeln begrenzt. Selbstverständlich auch ein Grund für die steigende Beliebtheit des Forex Trading. Spannend ist auch, dass schon tagespolitische Vorkommnisse den Markt beeinflussen können. Um den Überblick zu behalten und auch das Ziel nicht zu verfehlen, sollte aber möglichst ein Trading Plan zusammengestellt werden. Mit diesem Handelsplan wird es sicherlich einfacher und effektiver sein, beim Forex Trading erfolgreich zu werden. Vergleichbar ist dieser Trading Plan mit der Planung, die einem Unternehmen zu Grunde liegt. Parallelen werden zwischen der Geldmenge für Transaktionen und dem Risikokapital eines Unternehmens gezogen. Zu den Betriebskosten eines Forex Händlers gehört dann beispielsweise auch die Bezahlung des Forex Brokers, der für seine Dienste auch spezielle Gebühren fordert oder aber für die Zugangssoftware einen Preis verlangt. Meist wird der Punkt der Betriebskosten häufig unterschätzt, was äußerst leichtsinnig ist und das ganze Unternehmen in Gefahr bringt. Nicht zuletzt sollte man sich auch äußerst detailliert mit der eigentlichen Handelsstrategie auseinandersetzen. Denn der so genannte Trading Plan regelt beispielsweise Verlustbegrenzung und auch den Zeitrahmen.
Der Forex Markt hat in kurzer Zeit das Interesse von vielen Anlegern geweckt. Somit ist Forex Trading nicht mehr nur ein Thema, das die Banken und die großen Konzerne beschäftigt, sondern auch nahezu jeden anderen Menschen auch. Das Internet macht es möglich, dass im internationalen Forex Handel
Der Devisenhandel ist zunehmend auch bei privaten Anlegern immer beliebter. Aber nicht jeder dieser Geldanleger betreibt den Handel auch selber. Viele nutzen die Dienste von Forex Brokern, die in ihrem Auftrag die Transaktionen durchführen. Als Broker kann eine einzelne Person, aber auch eine Firma auftreten, die für ihre Kunden den Devisenhandel betreiben. Die Bezahlung erfolgt über eine Provision, die als Spread bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um den Kursunterschied vom Kauf- und Verkaufskurs. Wie findet man nun den richtigen Forex Broker? Das ist bei der großen Auswahl alles andere als einfach. Mittlerweile besteht recht häufig die Möglichkeit, ein Testkonto zu eröffnen, um sich erstmal von den Leistungen des Brokers ein Bild machen zu können. In dieser Testphase haben Sie im Allgemeinen alle Funktionen zum Ausprobieren frei geschaltet und außerdem können mit Spielgeld bereits die eigenen Talente beim Devisenhandel getestet werden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Broker sehr guten Kundenservice und auch hohe Sicherheit zu bieten hat. Darüber hinaus ist auch eine schnelle Reaktion und Ausführung von Aufträgen der Kunden wichtig und entscheidend. Eine automatische Ausführung sollte unbedingt angeboten werden und die Bestimmungen bzgl. der Spreads bei großen Kursschwankungen sollten auch klar ersichtlich sein. Das berühmte Kleingedruckte sollte auch bei der Wahl eines Forex Brokers beachtet werden. Es sollte beispielsweise abgeklärt werden, ob zusätzliche Gebühren entstehen. Diese können z.B. bei Überweisungen und dem Zusenden von Kontoauszügen entstehen. Ein Blick auf die Marginregeln ist ebenfalls zu empfehlen, zudem sie von Währung zu Währung unterschiedlich sein können, und auch je nach Kontotyp variieren können. Ganz wichtig und entscheidend für den Trader ist natürlich das Handelssystem. Da die Forex Broker unterschiedliche Systeme gebrauchen, sollten Sie sich unbedingt erstmal darüber informieren und wenn möglich einen Demozugang eröffnen. Viele der Broker bieten diese Möglichkeit an, damit man sich vorab davon überzeugen kann, wie die Handhabung funktioniert. Wichtige Kriterien sind in diesem Zusammenhang selbstverständlich die Zuverlässigkeit des Systems und natürlich auch eine schnelle und unkomplizierte Bedienung. Auch ein vollautomatischer Handel sollte möglich sein. Außerdem ist auch die Funktion der Darstellung von Charts wünschenswert. Darüber hinaus ist zu hinterfragen, in wie weit sich das Handelssystem auch noch erweitern lässt, denn mit jeder möglichen Erweiterung kann man das System auch noch individueller auf seine persönlichen Bedürfnisse anpassen. Wichtige Informationen sind auch noch die Höhe der Zinsen für das Kontoguthaben, wie hoch das Kontominimum ist und welche Devisen gehandelt werden können. Außerdem sollten Sie noch nach der Versicherung der Einlagen beim Forex Broker fragen.